Häufig gestellte Fragen

Seit der Einführung von Bulkamid im Jahr 2003 wurden von über 50.000 Frauen keine Langzeitkomplikationen berichtet.1 Wie bei jedem Verfahren, können kurzfristige Komplikationen auftreten. Diese verschwinden jedoch in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Behandlung. Dazu zählen postoperative Schmerzen, Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase, Harndrang, Harnwegsinfektionen, leichtes Brennen oder Blutungen beim Wasserlassen.
Da eine akute Harnverhaltung nach der Bulkamid-Therapie nur selten auftritt (0-5,7%)1 ist bei den meisten Patientinnen keine Selbstkatheterisierung erforderlich. Sollte eine Selbstkatheterisierung erforderlich werden, ist diese nur für kurze Zeit nötig (in der Regel für weniger als 24 Stunden).
Es gibt keine Studien, die sich speziell mit der Anwendung von Bulkamid bei Patientinnen mit einer hypermobilen Harnröhre befassen. Allerdings haben keine klinischen Studien diese Patientinnen ausgeschlossen, was darauf hindeutet, dass ein großer Teil der Patientinnen mit hypermobiler Harnröhre höchstwahrscheinlich in bestehenden Studien berücksichtigt wurde und gute Ergebnisse verzeichnen konnte.
Die Patientinnen können in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach dem Eingriff wieder zu normalen Aktivitäten zurückkehren, obwohl schweres Heben, schwere körperliche Belastung und Geschlechtsverkehr bis zu 2-3 Wochen lang vermieden werden sollten.
Erneuter Harndrang trat Berichten zufolge bei 0-3,6% der Patientinnen auf. Die meisten Veröffentlichungen nennen Zahlen im Bereich zwischen 0 und 1,5%. Eine höhere Rate von 3,6% wurde von Patientinnen gemeldet, die vor der Bulkamid-Therapie1 bereits eine Schlinge hatten einsetzen lassen.
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Die Freiheit der Wahl

1.Pai A, Al-Singary W. Durability, safety and efficacy of polyacrylamide hydrogel (Bulkamid®) in the management of stress and mixed urinary incontinence: three year follow up outcomes. Cent European J Urol. 2015; 68(4): 428-433. 2. Andrews et al. Bulkamid® – does the volume injected affect outcome? IUGA 2015 Poster. 3. Lobodasch K & Brosche T. Long-term effectiveness and durability of Bulkamid® as primary treatment of stress urinary incontinence – a longitudinal study. ICS 2015 abstract. 4. Sokol ER, Karram MM, Dmochowski R. Efficacy and safety of polyacrylamide hydrogel for the treatment of female stress incontinence: a randomized, prospective, multicenter North American study. J Urol. 2014 Sep;192(3):843-9. 5. Toozs-Hobson P, Al-Singary W, Fynes M, Tegerstedt G, Lose G. Two-year follow-up of an open-label multicenter study of polyacrylamide hydrogel (Bulkamid®) for female stress and stress-predominant mixed incontinence. Int Urogynecol J. 2012 Oct;23(10):1373-8. Epub 2012 Apr 25. 6 Zivanovic I, Rautenberg O, Lobodasch K, Von Bünau G, Walser C, Viereck V. Urethral bulking for recurrent stress urinary incontinence after mid urethral sling failure. Neurol Urodynam 2016 Mar 31. Epub ahead of print. 7.Mohr S, Marthaler C, Imboden S, Monga A, Mueller MD, Kuhn A. Bulkamid (PAHG) in mixed urinary incontinence: What is the outcome? Int Urogynecol J. 2017 Nov;28(11):1657-1661. doi: 10.1007/s00192-017-3332-5. Epub 2017 Apr 17. 8. Farrell S, Davies J. Outpatient Bulkamid injections – experience in a district general hospital. UKCS 2015. Oral presentation. 9. Robinson D, Anders K, Carozo L, et al. What do women want? Interpretation of the Concept of Cure. Journal of Pelvic Medicine & Surgery. November/December 2003 – Volume 9 – Issue 6 – pp 273-277. 10. Alston C, Paget L, Halvorson G, et al.. Communicating with patients on health care evidence. Institute of Medicine of the National Academies. 2012